Die Gemeinschaft
Die zentrale Idee dieser Gemeinschaft ist der intensive, dauerhafte, therapeutische Austausch. Sie gründet sich auf gegenseitigem Respekt und der Anerkennung der angewandten Therapien. Interesse und Offenheit für neue therapeutische Impulse ist eine wesentliche Voraussetzung.
In der gemeinschaftlichen Arbeitsweise sehen wir Vorteile für Patienten und die Mitglieder der Gemeinschaft: Durch den erweiterten Blick mehrerer Spezialisten ist ein ganzheitlicher Therapieansatz besser zu verwirklichen. Für den Therapeuten, der sein Wissen, seine Fähigkeiten und seine Persönlichkeit einbringt, ergeben sich neue Möglichkeiten der Weiterentwicklung. Möglichkeiten, die über rein fachliche Fortbildungen hinausgehen und dazu beitragen, ein umfassendes Bild vom Menschen zu gewinnen.
In der Praxis geschieht dies durch regelmäßige Zusammenkünfte der Gemeinschaft. Dabei werden Therapien für gemeinsame Patienten besprochen und aufeinander abgestimmt. Zugleich geben diese gemeinschaftlichen Runden Möglichkeit, auf fachliche, philosophische und spirituelle Themen einzugehen.
Auf dieser Basis wird, nach unserer Meinung, eine ganz andere Weiterentwicklung von Therapeuten möglich. Bestehende Qualifizierungskriterien der verschiedenen Organisationen orientieren sich überwiegend am reinen Fachwissen.
Aus unserer ganzheitlichen Sicht gehört die persönliche Entwicklung, das Wissen um eine optimale Patientenbegleitung, um systemische Zusammenhänge in den Patientenfamilien aber auch im Therapeut-/Patient-System unbedingt dazu, wenn Heilung gelingen soll.